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RH 3 Prüfung

Erfolgreich bestandene Rettungshundeprüfung (RH 3 Fl) der FFW in Hettenhain

Gefahrenstoffaustritt aus einer Industrieanlage im Stadtteil Hettenhain (Bad Schwalbach). Diesem Szenario mussten sich dieses Jahr fünf Rettungshundeteams der FFW aus ganz Deutschland stellen. Im Zuge der jährlichen RH3 Überprüfung galt es in 24 Stunden 2 Waldgebiete mit jeweils ca.  70.000 m² nach vermissten Personen abzusuchen. Auch eine 6 km lange Wegesuche in der Nacht war anschließend noch zu absolvieren. Für Mensch und Hund eine echte Herausforderung. Von der FFW Hochbrück traten dabei Hundeführer Gerhard Schuller mit seinem Hund Sammy, Fabian Puchelt als Truppmann und Mae Gibisch als Beobachterin an. Für das Team war diese Prüfung absolutes Neuland. Verschiedene Opferbilder mussten vom Hund richtig interpretiert und sicher angezeigt werden. Eine Wegesuche von 6 km versprach auch spannend zu werden. Wie wird Sammy das ganze angehen, wie wird er seine Kräfte einteilen, wird der Hundeführer seine Körpersprache richtig interpretieren, werden wir die versteckten Personen in der Dunkelheit finden? Doch er meisterte diese Herausforderung mit Bravour. Das Team konnte sich voll auf seine Nase verlassen. Hatte Sammy Witterung aufgenommen ging die Post ab und die Versteckpersonen waren schnell lokalisiert. Gute Teamarbeit ist hier der Schlüssel zum Erfolg. So konnten 12 Personen in dem vorgegebenen Zeitrahmen wohlbehalten gefunden und die notwendigen Erstversorgungsmaßnahmen eingeleitet werden. Somit war klar, dass das Team die RH3 Prüfung erfolgreich bestanden hatte. Mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen konnte das Team voller Stolz die Rückreise nach Hochbrück antreten. Die FFW Hochbrück hat nun das erste RH3 geprüfte Team in seinen Reihen, weitere werden bestimmt folgen.